Neues aus dem Bereich Umwelttechnik

800.000 Euro für neue Siebtechnik

Kreisentsorger EGW investiert in Kompostaufbereitung / Anlage gestern freigeschaltet

Borkener Zeitung, 17.04.2015     Rund 100.000 Tonnen Bioabfall werden jährlich in den Anlagen des Kreisentsorgers EGW in Gescher-Estern verarbeitet. Rund sieben bis acht Wochen dauert es, bis aus dem unter anderem aus Biotonnen angelieferten Biomüll bei Verarbeitungstemperaturen von bis zu 80 Grad wertvoller Kompost geworden ist.

Seit gestern funktioniert die Kompostherstellung noch ein bisschen besser als bislang. Mit einem symbolischen Dreh des Steuerschlüssels setzten Landrat Dr. Kai Zwicker und EGW- Geschäftsführer Peter Kleyboldt die rund 800.000 Euro teure Kompost-Feinaufbereitungsanlage in Gang. 

Mehr Informationen zur öffentlichen Einweihung der neuen 
Kompost-Feinaufbereitungsanlage.

Neues aus dem Bereich Vorwald-Spannelemente

Neuenhauser-Vorwald schmiedet Allianz mit AR-Walzen

Kooperation mit Walzenhersteller stärkt Einkauf, Fertigung und Entwicklung


Neuenhaus/Bad Salzuflen 05.02.2013  Die Neuenhauser Gruppe, unter Federführung der Neuenhauser Division Vorwald, kooperiert ab sofort mit der AR-Walzen GmbH aus Bad Salzuflen.
Der Walzenspezialist AR-Walzen GmbH agiert künftig zusammen mit der Neuenhauser Gruppe im Bereich Walzenfertigung und Entwicklung innovativer Walzenkonzepte für Kunden im Bereich der Papier, Kunststoff- und Metallfolien verarbeitenden Industrie.
Der Spannwellenhersteller Neuenhauser-Vorwald (Nr.1 im deutschen Markt für Wickelwellen und Spannwellen) und der etablierte Walzenhersteller AR-Walzen aus Bad Salzuflen haben beschlossen, ihre langfristige und gute Zusammenarbeit zu intensivieren und ihr Know-how im Bereich von hochwertigen Maschinenelementen wie Wickelwellen, Achsen und Walzen gemeinsam zu nutzen und weiter zu entwickeln.

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Sternsiebtechnik bereitet Gärreste von Bioabfällen auf

Neuenhaus/16.05.2012 -- Rund 45.000 Tonnen getrennt gesammelter Bioabfälle aus Haushalten der Region dienen jährlich als Ausgangsmaterial für die Energiegewinnung der Rhein-Main Deponie GmbH in Flörsheim-Wicker. Die Gewinnung von Biogas ist hier ein mehrstufiger Vergärungsprozess, in dem natürliche Mikroorganismen die im Abfall gespeicherte Energie nach der Vergärung u. a. in Methangas und CO2 verwandeln.

Das hierbei angewendete Trockenvergärungsverfahren hat in vielen vergleichbaren Referenzprojekten seine Eignung nachgewiesen. Aus dem gewonnenen Biogas wird in der benachbarten Deponiegasverwertungsanlage Strom erzeugt. Die verbleibenden festen Gärreste können zur Rekulitvierung der Deponie als organischer Dünger oder zur regenerativen Energiegewinnung ebenfalls im Deponiepark vorhandenen Biomassekraftwerk genutzt werden. Um die Aufbereitung der Gärreste kümmert sich seit neuestem eine stationäre Anlage der Neuenhauser Umwelttechnik.

Nach einem erfolgreichen Test mit einer mobilen Neuenhauser Sternsiebmaschine vom Typ 2F (zwei Fraktionen) war klar, dass aufgrund der Feuchte und Materialzusammensetzung die Sternsiebtechnik die ökonomisch und ökologisch sinnvollste Lösung für die Aufbereitung der Gärreste ist. Ziel ist es, die entstandenen Gärreste weiter aufzubereiten und so die Qualität der einzelnen Körnungen für die unterschiedlichen Absatzwege zu gewährleisten.

Das in den Boxenfermentern befindliche Material wird mit einem Radlader ausgetragen und einem Aufgabebunker vom Typ NH 100 mit einem Füllvolumen von rund 15m³ zugeführt. Zwei spezielle Dosierwalzen sichern eine gleichmäßige Materialzufuhr auf die nachfolgenden Förderbänder. Die eigentliche Veredelung der Gärreste findet auf einem Sternsieb statt. Ein Siebdeck von 1.200 mm Breite und 6.000mm Länge gewährleisten eine maximale Leistung von 60 Tonnen pro Stunde bei einer Körnung von 20 mm. Ein Sterndurchmesser von 300 mm mit einer zusätzlichen Antihafthülse sind der Garant für eine effiziente Trennung. Laufstege und Wartungsbühnen erleichtern die täglichen Wartungs- und Servicearbeiten an der Gesamtanlage.